10/30/2004

It was not clear what was at stake

Auf den fipresci-seiten sind zwei Artikel über die John Ford-Podiumsdiskussion mit Straub / Huillet, Tag Gallagher, Hartmut Bitomsky und Jean-Pierre Gorin zu lesen, die anläßlich der Viennale in der letzten Woche stattgefunden hat.

Wer sich lieber selbst ein Bild von der Veranstaltung machen möchte, findet eine vollständige Videoaufzeichnung (255 MB, bit torrent) auf den KEIN THEATER-Seiten, die auch sonst auf den ersten und zweiten Blick sehr empfehlenswert zu sein scheinen: "KEIN THEATER is a multiuser weblog system designed to facilitate the communication, collaboration and exchange between artists, theorists and activists. Originally set up during the Theaterformen festival in 2004 it is currently extended to work as a interface on behalf of the ad-hoc documentation of the 5th international summer academy in Frankfurt/Main (DE)."

Unter anderem Vorträge von Jacques Rancière (The Emancipated Spectator), Érik Alliez (Anti-Oedipus Thirty Years On)...

10/28/2004

Christoph Huber über Eugène Green

Auf der neuen Internetpräsenz des vielfach geschätzten kanadischen Filmmagazins Cinema Scope finden sich nun auch Artikel aus der aktuellen Ausgabe (drauf gestoßen via MoC).
Darunter ein Text von Christoph Huber über Eugène Green, zu dessen drittem Film, Les pont des arts, er gleich zu Beginn sagt, was man nach vielem Lob von anderer Stelle schon erwartet hatte:

Eugène Green’s third feature film Les pont des arts was the saving grace of this year’s awkward Locarno line-up: a luminous, magisterial work about love, art and redemption, it unexpectedly rose like a shining angel from the sinful cesspool of half-baked humanism and mirthless melodrama that characterized the crippled 2004 competition. [...] The first Green film to actually have decent funding, Le pont des arts was the major event of the festival, firmly heralding a unique and commanding new voice in current cinema.

Senses of Cinema # 33, Oktober - Dezember 2004

Das aktuelle Update beim wohl angesehensten Online-Filmmagazin, Senses of Cinema, steht vor allem im Zeichen von comedy and perception.
Zu diesem Schwerpunkt gibt es unter anderem auch einen sich sehr schön anlassenden Artikel von Darragh O'Donoghue mit dem Titel Daze of the Rabblement: Early Film Comedy and Some Modernists und einen äußerst ausführlichen Essay über Buster Keaton und Gilles Deleuze von Lisa Trahair.

Außerdem: Ein Gespräch mit James Benning, Great Directors-Einträge unter anderem zu Cukor, Becker, Bertolucci und vieles, vieles mehr, was man gar nicht extra zu verlinken braucht. Lesenswert ist es in der Regel eh.